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Neujahrsempfang im Landheim der Tellkampfschule

Neujahrsempfang im Landheim der Tellkampfschule

Freitag, 11. Januar 2013

Man kennt sich teilweise schon viele Jahre, und man schätzt sich. Der alljährliche Neujahrsempfang, zu dem das Team des Landheims der Tellkampfschule Freunde, Partner und Förderer ins Haus am Papenwinkel gebeten hatte, verströmte fast familiäre Atmosphäre.

Bild: Britta Lang begrüßt die Gäste zum Neujahrsempfang des Landheims der Tellkampfschule

Nach dem Ausscheiden von Ehrenmitglied Rudi Becker aus der Heimleitung führt seit 2012 Britta Lang die Geschicke der traditionsreichen Einrichtung am Deisterrand. Zum Neujahrsempfang konnte die ehemalige Tellkampfschülerin, später  Lehrerin an ihrer alten Schule, viele Gäste begrüßen: vom Springer Nistkastenpapst, dem 85-jährigen Karl Haverkamp. Kröten-Experten Rudolf Krause und „Mr. Honigbiene und Hornisse“ Joachim Brendel vom örtlichen NABU über Vertreter von Polizei und Kirche, den ersten Stadtrat Hermann Aden in Vertretung von Ex-Tellkampfschüler und Stadtbürgermeister Jörg Roger Hische sowie den Ex-Nachbarn Operntenor Alexander Senger mit Bettina Delius bis hin zu Stadtförster Bernd Gallas.

Britta Langs Rückblick erinnerte an die Sanierung der Waschräume, einen Wassereinbruch und vor allem an die pädagogische und umweltpolitische Arbeit, zu den auch 2012 wieder viele Gruppen nach Springe kamen.

Verstärkt wird das Team der Landheimer künftig durch den neuen „BuFDi“ Felix Holste aus Pattensen. Ein Jahr lang leistet der 18-Jährige im Landheim seinen freiwilligen Dienst ab. „Fünf Tage die Woche, eine ganz normale 40-Stunden-Woche“, erklärt der junge Mann, der sich durch den Bundesfreiwilligendienst erst einmal beruflich orientieren will.

Bild: Das Team der „Landheimer“  (von li.: Felix Holste, Melanie Brandt, Britta Lang und Rudi Becker)

Rudi Becker freute sich derweil, dass die vom Kultusministerium im vergangenen Jahr vorgenommene Kürzung der für die Landheimarbeit den betreffenden Lehrkräften eingeräumte Stundenreduzierung schadlos am Springer Landheim vorbeigegangen ist. „Das wäre für uns eine existentielle Bedrohung gewesen“, so auch Britta Lang. Insgesamt sind für die Landheimarbeit niedersachsenweit die Stunden auf rund 60 Prozent reduziert worden. „Wir haben über die AG der niedersächsischen Schullandheime, von denen es noch rund 18 gibt, eine Initiative gestartet und unsere pädagogische Arbeit dargestellt“, so Becker. Mit Erfolg.

Auch künftig werden Schüler und Jugendliche daher an den Deisterrand kommen, um etwa an modernen elektronischen GPS-Schnitzeljagden durch Springer Geschichte und Natur teilzunehmen.

Ob Wassereinbruch oder Stundenkürzung, die „Landheimer“ gehen optimistisch ins neue Jahr. Und mit Valeri Gorlov, ihrem neuen Hausmeister. „Der hat vor allem das Außengelände toll in Schuss gebracht“, freute sich auch die seit 21 Jahren im Landheim tätige Hauswirtschaftsleiterin Melanie Brandt.

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