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Handwerkermarkt im Museum in Börry

Montag, 08. Juli 2019
Bild: Der Vorsitzende des Fördervereins, Rolf Keller (Mitte), freut sich über die Spende der beiden Stellmacher.

Gnadenlos brennt die Sonne vom wolkenlosen Himmel herab aufs Areal des Museums für Landtechnik und Landarbeit. „So heiß war´s bei unserem Handwerkermarkt noch nie“, sagt Museumswart Dieter Brockmann. Wer kann, sucht Schatten. Etwa unterm Baum, an dem Fritz Spiegel und Hermann Hollas das alte Stellmacherhandwerk veranschaulichen. Während sich der 87-jährige Hermann kurz ausruht, werkelt Fritz an einem großen Rad aus Holz. „Die Speichen sind aus Eiche, die Felgenteile aus Buche“, erklärt er den Neugierigen, die sich um die beiden geschart haben.

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Zwillings-Konzert im Schaafstall

Donnerstag, 04. Juli 2019
Bild: Die beiden jungen Pianistinnen begeisterten das Schaafstall-Publikum

Mag sein, dass Ernst Jürgen Kirchertz´ Befürchtung, der Begriff „Sternstunde“ würde im Zusammenhang mit Schaafstall-Konzerten „vielleicht zu inflationär“ verwendet, zutrifft. Der fulminante Auftritt der beiden Schwestern Ani und Nia Sulkhanishvili jedoch muss einfach dieses höchste Prädikat verliehen bekommen.

Die beiden 30-jährigen eineiigen Zwilling präsentierten mit Stücken von Beethoven, Bach, Brahms, Schobert, Dvorak und Smetana nicht nur ein spektakuläres Programm, sondern erstaunten das trotz Sommerhitze reichlich erschienene Publikum mit einer technisch eindrucksvollen Darbietung.

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Springer Dialog 2019

Donnerstag, 04. Juli 2019
Bild: Prof. Michael Vester war der Hauptreferent beim diesjährigen Springer Dialog

Den etablierten „Volks“-Parteien laufen die Mitglieder weg. Vor allem die jungen. Aber auch Gewerkschaften und andere „politische Mitgliederorganisationen“ sind von diesem Aderlass betroffen. Was tun? Das war die Fragestellung des diesjährigen „Springer Dialogs“, zu dem vor allem Vertreter aus Politik und Gewerkschaften in die Heimvolkshochschule am Deisterhang gekommen waren.

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„Abi looking for freedom“

Donnerstag, 04. Juli 2019
Bild: Musik spielt am Vikilu bei jeder Gelegenheit eine wichtige Rolle
Bild: Bestnote für Georg Kroth. Dr. Michael Glaubitz überreicht Zeuzgnis und Geschenk.

„Die jahrelangen Anstrengungen haben sich gelohnt.“ Georg Kroth ist am Ziel seiner Wünsche und hält sein Abiturzeugnis (samt Rentenbescheinigung) in Händen. Georg ist der Jahrgangsbeste mit dem nicht mehr zu übertreffendem Notenschnitt von 1,0. „Unser Abi-Schnitt liegt bei 2,5 und damit wieder über dem Landesdurchschnitt“, konnte Vikilu-Schulleiter Dr. Michael Glaubitz den zur Entlassungsfeier in die Sporthalle gekommenen Gäste mitteilen. Unter den Jahrgangsbesten sind zehn junge Frauen und fünf Männer.

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„Am Ende können Sie nur weinen“

Donnerstag, 27. Juni 2019
Bild: Erforscht den jüdischen Friedhof seit vielen Jahren. Bernhard Gelderblom.

Der schwarzglänzende Grabstein von Dr. Siegmund Kratzenstein ist neu. Er steht an der Ostseite des alten jüdischen Friedhofs an der Scharnhorststraße. Fast wie angelehnt an die Mauer zum roten Backstein-Wohnhaus nebenan. Mit einer fast zärtlichen Geste streicht der Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom über den Stein und berichtet mit leiser Stimme vom Schicksal des Hamelner Mediziners: seiner Frau aus Holland, den Töchtern, die an der Vikilu Griechisch lernten, vom Eckhaus mit Praxis am Kastanienwall, von der schleichenden Entrechtung nach 1933, vom SA-Terror in der Reichspogromnacht, von Deportation und Tod. „Am Ende können Sie nur weinen“, sagt Gelderblom und die Besucher der Führung verstummen betroffen.

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Entlassungsfeier an der THRS Hameln

Donnerstag, 27. Juni 2019
Bild: Lara Teschner freut sich über ihren erstklassigen Abschluss.

Lara Teschner strahlt. Die 16-jährige Absolventin der Theodor-Heuss-Realschule hat allen Grund dazu. Sie hat in diesem Jahrgang mit einer Durchschnittsnote von 1,46 das beste Ergebnis im Jahrgang erreicht. Von Schulmüdigkeit zeigt das Mädchen im blassblauen Kleid keine Spur. Im Gegenteil. „Ich will ein gutes Abi machen, dann ein Jahr nach Frankreich oder England gehen und anschließend studieren. Medizin, Lehramt oder Psychologie“, erklärt die selbstbewusste junge Dame.

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Zum Osterbrunch auf die Neue Bult

Donnerstag, 11. April 2019

Früh aufstehen heißt es am Ostermontag, 22. April 2019, denn die Saisoneröffnung auf der Neuen Bult beginnt bereits um 10:30 Uhr.
Auf der Rennbahn kann man dann mit einem zünftigen Osterbrunch in einen spannenden Tag starten. Für die Kleinen gibt es ein großes Ostereiersuchen im Kinderland, außerdem ein Ponyrennen. Wer den Sieger tippt, kann sich über tolle Preise freuen.

Foto: Favorit Julio (Foto: Frank Sorge)
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Ein Rucksack für Afrika

Donnerstag, 04. April 2019

Jonas Meier und Lena Pagel aus Eldagsen sind sich sicher: „Also, das ist eine absolut gute Sache.“ Die beiden OHG-Sechstklässler aus Eldagsen nehmen schon zum zweiten Mal am Rucksack-Projekt teil. Wie das funktioniert, erklärt die ehemalige OHG-Lehrerin Christiane Oehlerking-Heinze: „Die Schülerinnen und Schüler verschenken klassenweise ihren alten Rucksack, einen Ranzen oder eine Sporttasche, den sie mit Schulmaterialien und einigen Gebrauchsartikeln des täglichen Lebens befüllen.“

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Eine Zensur findet nicht statt

Donnerstag, 04. April 2019

Hass, Gewalt, Kriegsverherrlichung, politischer Extremismus, Pornografie – Themenbereiche zu denen heute fast jeder via Internet nahezu ungehindert Zugang findet. Angesichts von „fake news“ und politischer Indoktrination scheint die Debatte über Gewalt in Computerspielen fast schon antiquiert. Für den Freien Deutschen Autorenverband hat dessen Mitglied, der Pädagoge, Historiker und freie Journalist Christoph Huppert, seit 2004 die Aufgabe übernommen, als Besitzer im 12er-Gremium der im Familienministerium in Bonn angesiedelten „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ (BPjM) unterschiedlichste Medien zu sichten und unter dem Aspekt des Jugendschutzes zu begutachten.

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Hat der trojanische Krieg wirklich stattgefunden?

Donnerstag, 04. April 2019

Eigentlich ist Norbert Kleinschmidt ein ruhiger und bedächtiger Mann. Der 64-jährige ehemalige Grund- und Hauptschullehrer hat die Leidenschaft des Schreibens für sich entdeckt. Doch in seinem dritten Buch rechnet Kleinschmidt radikal mit einem „europäischen Gründungsmythos“ ab. „Helena“, so heißt der im Selbstverlag erschienene „archäologische Krimi“, in dem sich alles um die Archäologen-Legende Heinrich Schliemann, um den trojanischen Krieg und die Geschichte der Helena, der schönste Frau der Welt, dreht.

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Friedrich Schröder: Zum 125. Todestag von Heinrich Göbel

Freitag, 30. November 2018

Mit Erscheinen der Göbel-Legende 2007 ging ein Raunen durch Springe. Hatte Göbel die Glühlampe gar nicht erfunden? War Göbel ein Hochstapler, eine Art Münchhausen, wie der Autor der Legende, Hans-Christian Rohde in seiner Dissertation beschrieb? Beide Attribute verstetigte der Autor in seiner Dissertation. Die kühnen Behauptungen des Gymnasiallehrers erregten mediales Interesse über die Stadtgrenzen hinaus in ganz Deutschland. Eiligst wurden einschlägige Lexika, etwa der Brockhaus, bewogen, den Eintrag zu Heinrich Göbel als Erfinder der Glühlampe zu streichen. Der Verlag tat es.

Unterdessen ist mehr Licht ins Unterholz der Rohde-Behauptungen gedrungen. Von verschiedenen Seiten wurde „Die Göbel Legende“ unter die Lupe genommen. Umfangreiche Recherchen kamen in vielen Punkten zu völlig anderen Erkenntnissen als Rohde in seiner Dissertation. Eines muss man dem Autor zugutehalten: Er versuchte das von Propagandisten der Nazis gezeichnete Göbel-Bild zu erhellen. Die Nationalsozialisten verkauften seinerzeit die Erfindung der Glühlampe als „Deutschen Erfolg“. Um es festzuhalten: Weder Heinrich Göbel noch seine Nachkommen reklamierten die Erfindung der Glühlampe als deutsche Erfindung. So ging der Mann, der am 4. Dezember 1893 in New York starb, unbeanstandet in die Springer Stadtgeschichte als „Erfinder“ der Glühlampe ein.

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Benefizessen der münderschen Tafel 2018

Dienstag, 20. November 2018

 „Die Tafel ist ein extrem starkes Stück Bad Münder“, stellte Bürgermeister Hartmut Büttner fest. In der Tat waren alle zum sechsten Benefizessen der münderschen Tafel in die Bildungsstätte der Berufsgenossenschaft am Deisterhang geladenen Gäste des Lobes übervoll. Parteiübergreifend, wie etwa die CDU-Ortsbürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Petra Joumaah und ihr Landtagskollege Ulrich Watermann (SPD). Von „allerhöchstem Dank und Respekt, segensreicher Arbeit, unentbehrlicher Hilfe von Mensch zu Mensch“ war zu hören.

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Der neue Söltjer ist da

Dienstag, 20. November 2018

Für Dr. Kai Witthinrich vom Redaktionsteam steht fest: „Der Söltjer ist und bleibt eine mündersche Institution. Er ist anerkannt und fast jeder in Bad Münder kennt ihn.“ Die 43. Ausgabe der heimatkundlichen Schrift, die im Untertitel „Streifzüge durch das Deister-Süntel-Tal“ verheißt, wurde jetzt im Flegesser Gemeindehaus vorgestellt.

von li.: Schriftleiter Dr. Sebastian Dittrich, Layouterin Dr. Claudia Fortagne und Dr. Kai Witthinrich

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Projekt Schmiedebackhaus nimmt Fahrt auf

Dienstag, 05. Juni 2018

Das Schmiedebackhaus Projekt nimmt Fahrt auf. „Einige Helfer für die Bauphase konnten wir schon gewinnen, aber das sind bei weitem noch nicht ausreichend um die Eigenleistungen nachhaltig und im zeitlich sinnvollen Rahmen darstellen zu können. Jedoch melden sich immer mehr, die gern mit anfassen wollen, was großartig ist“, sagt Initiator Herwig Glatzel.

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Ausstellung „Frühling und Sommer“

Freitag, 27. April 2018

Bad Münder

In der Ausstellung “ Frühling und Sommer “ werden am 5.und 6. Mai in Bad Münder, Echternstr.6, internationale, besonders aber mit dänischem Blumengarn gestickte eindrucksvolle Modelle moderner und klassischer Art präsentiert.
An beiden Tagen findet außerdem ein Hofflohmarkt statt, wo Handarbeiten wie Bilder, Decken und auch Topflappen bis zu 5 Euro erworben werden können.
Am verkaufsoffenen Sonntag wird von 15 bis 18 Uhr gestickt. Zum Mitmachen ist eingeladen. Eine Märchenerzählerin unterstützt dabei die Handarbeiterinnen. Mit seinen Kunstwerken “ Nadelmalerei“ ist Markus Duschek dabei und stellt seine Arbeiten auch in einem Buch vor. Eine weitere Künstlerin, Martina Schmidt, zeigt und bespricht ihre überregional bekannten Collagen und gemalten Bilder ebenfalls am Sonntag.
Die Initiatorin der Ausstellung, Marita Pauksch,  wünscht den Münderanern und auswärtigen Besuchern am offenen Sonntag  viel Vergnügen.

Gitarrist oder Gitarristin gesucht! Wer kann helfen?

Mittwoch, 14. März 2018

Wir – eine ambitionierte Altherrenband suchen eine/n neuen Leadgitarristen/in,
da unser derzeitige Kollege nach Bayern umzieht.
In dem Projekt „Spätlese“ der Deister-Süntel-Bühne in Bad Münder bringen wir uns mit musikalischen Beiträgen ein. Unsere Musikrichtung wird weitestgehend beeinflusst durch die Inhalte der Bühnenthemen. Im aktuellen Programm geht es über „Honky Tonk Woman“, „Moonlight“ bis hin zu „Es gibt kein Bier auf Hawaii“.

Spaß steht im Vordergrund, wir haben mit unserer Musik keine finanziellen Interessen. Wir sind Hobby-Musiker, die Freude an der gemeinsamen Musik haben. Kein Stress, wir lassen uns Freiräume zum Gestalten unserer Musik. Wichtig ist uns, dass es nicht nur spielerisch sondern auch menschlich passt!
Räumlichkeiten zum Proben sind vorhanden. Unsere Instrumentierung ist Gitarre (2x), Bass, Schlagzeug / Cajon und Banjo.

Interesse geweckt, dann schreib mir doch:

Hans-Rudolf Kolde, Am Mönjesod 9, 31848 Bad Münder
hans-rudolf@kolde.biz, oder Telefon 05042-1645.

Oh, diese Männer

Donnerstag, 25. Januar 2018

„Oh, diese Männer“ stöhnen Betty, Vera und Simone. Die Frauen-WG hat von Machos und Paschas die Nase voll und will den Jahrestag ihres männerfreien Zusammenlebens feiern. Da klingelt Nachbar Bruno plötzlich an der Tür. Der will nur mal telefonieren, aber dann…

 

Bild: Brigitte Kolde verwöhnt den männlichen Gast (Ulrich Marten)

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Neue Exponate im Museum

Donnerstag, 25. Januar 2018

Helga Einhaus aus Hachmühlen ist begeistert. Auch wenn das Museumsteam an ihrer alten „Bohnenschnippelmaschine“, die sie in einer Plastiktüte eingewickelt, mitgebracht hat, nicht interessiert ist. Die Seniorin bestaunt die vielen neuen Exponate, die in den Vitrinen im Foyer der Sparkasse Weserbergland ausgestellt sind. Zum 16. Mal wurden die Neuerwerbungen des Museums dort jetzt vorgestellt. „Es geht vor allem um das Thema Mode aus den 60er und 70er Jahren“, erklärte der stellvertretende Leiter des münderschen Museums, Dr. Kai Witthinrich. „Man sollte es nicht meinen, aber diese Dinge sind relativ schwer zu bekommen“, so der Historiker.

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Wenn das Lebenslicht erlischt

Donnerstag, 25. Januar 2018

Für die mündersche Verlegerin ist gerade dieses Buch eine Herzensangelegenheit. „Das Thema hat mich schon immer besonders berührt“, sagt Gabrielle Spaeth. „Da war ich froh, als meine Freundin Barbara Brüning mich gebeten hat, das Buch in meiner Leibniz-Bücherwarte herauszugeben.“

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Halloween-Stimmung in Bad Münder

Mittwoch, 01. November 2017

Sommerkirche in Brünnighausen

Dienstag, 08. August 2017

Sonntag 17 Uhr. Im sonnenüberfluteten, malerischen Dörfchen Brünnighausen ruft die Glocke der Johannes-Kirche zum Gottesdienst. Die lindgrünen Bänke im ansonsten eher schmucklosen Kirchenschiff sind alle besetzt. Was sicherlich zum einen an Chorleiter und Organist Reinhard Grosser und den Damen des „Nesselberger Tons“ liegt, zum anderen aber auch am Stargast der „Sommerkirchen“-Veranstaltung. Lutz Stratmann, von 2003 bis 2010 niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, hielt diesmal die Predigt.

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Ernst August hat heute geheiratet

Samstag, 08. Juli 2017

Ernst August Erbprinz von Hannover, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, und Prinzessin Ekaterina von Hannover wurden heute in der Marktkirche Hannover vom Loccumer Abt und früheren Landesbischof Horst Hirschler getraut. Das Paar hat sich im Rahmen einer privaten Zeremonie vor rund 600 geladenen Gästen das Ja-Wort gegeben.

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„Wasserspiele“ auf dem Basberg

Mittwoch, 14. Juni 2017

Am Samstag, dem 17. Juni 2017 um 17 Uhr findet im Paul-Gerhardt-Haus auf dem Basberg (Paul-Gerhardt-Weg 21) ein besonderes Konzert mit dem Titel „WASSER-Spiele“ statt.

Vierzig Schülerinnen und Schüler der Fachgruppe Klavier an der Wilhelm-Homeyer-Jugendmusikschule präsentieren Stücke rund um das Thema „Wasser“. Es erklingen Fische und andere Meerestiere, Bootsfahrten, Wellen und vieles mehr, gespielt mit zwei bis sechs Händen auf einem Flügel.

Im Anschluss an das Konzert (Dauer ca. 70 Minuten) kann man einen kleinen Imbiss und eine erfrischende Meerwasser-Bowle genießen (Abgabe zum Selbstkostenpreis) und unter Anleitung von Lehrkräften der Jugendkunstschule ein eigenes Wasserbild kreieren.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, eine Spende wird erbeten.

Kontakt:

Stadt Hameln

Der Oberbürgermeister

Abteilung – Wilhelm Homeyer Jugendmusikschule, Waterloostr. 10, 31785 Hameln

Gesa Rottler

Telefon 05151 / 202-1325

Fax 05151 / 202-1848

Mündersche Grundschüler bei den Talenttagen

Freitag, 09. Juni 2017

Mit dem Raumschiff zur Schule fliegen? Roboter statt Lehrkräfte? Es gibt keine Schulbücher und schwere Schulranzen mehr, weil der gesamte Lernstoff auf dem Mobiltelefonen in die Hosentasche passt? Sieht so die Schule der Zukunft aus? Für die Kinder des Workshops „Film ab – kreative Medienarbeit“, den die Grundschule Bad Münder und die KGS Bad Münder gemeinsam bei den Talentetagen am Schillergymnasium in Hameln anboten, ist das keine gar so ferne Utopie mehr. Eine große Menge Fantasie und Kreativität brachten sie bei diesem zweitägigen Treffen der am Kooperationsverbund Begabungsförderung im Landkreis Hameln-Pyrmont beteiligten Schulen mit der Produktion von zwei Schülerfilmen ein. Bei dem vom Koordinator Markus Kluba organisierten Treffen erarbeiteten 12 Schüler aus den 3., 4. und 5. Klassen in dem von den beiden münderschen Schulen angebotenen Workshop zunächst von der Idee, über das Drehbuch und das Storyboard bis zu den Dreharbeiten und der Montage alle Gewerke mit einem hohen Maß an Selbstständigkeit. Leitmotiv war dabei das Motto #schulemeetszukunft, das offensichtlich zu vielfältigen Überlegungen inspirierte. Bei der abschließenden Präsentation der Ergebnisse im Forum des Gymnasiums zeigten die Schüler dann einen Werbespot unter dem Titel „Das Schiller – deine Zukunftsschule“ und den Trickfilm „Schule der Zukunft“. Das Publikum war begeistert und spendete den jungen Filmemachern mit ihren futuristischen Ideen großen Applaus.

Bild:  Susanne Blumentritt (GS Bad Münder, links) und Isabella Jarzek (KGS Bad Münder, rechts) mit Schülerinnen und Schülern bei den Talenttagen

(Text und Bild: Grundschule Bad Münder)

Mehr Aufmerksamkeit für psychisch Kranke!

Sonntag, 04. Juni 2017

Christiane Bruns zieht eine ernüchternde Bilanz. „Während die Demenz und physische Handicaps mittlerweile in aller Munde ist, kümmert sich kaum jemand um die seelisch Erkrankten. Die brauchen eine stärkere Lobby.“ Einer der Gründe sei, so die Leiterin der Fachpflegeeinrichtung Cornelienheim im Pflümerweg, die Tatsache, dass „ver-rückte“ Menschen, jene, die etwa an Psychosen litten, ihren Mitmenschen als „sehr fremd“ erscheinen würden. In vier Workshops und einem Fachvortrag widmeten sich Mitarbeiter verschiedener Betreuungseinrichtungen jetzt der allgemeinen Versorgungslage psychisch Erkrankter im Landkreis.

Bild: Hermann Elgeti informierte über den Landespsychiatrieplan

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Teepavillon wird 100

Sonntag, 04. Juni 2017

Der Hundertjährige präsentiert sich in blendender Form. Blitzblank geputzte Scheiben, die blendend weiß und frisch gestrichene Holzkonstruktion verströmt noch einen intensiven Farbgeruch, und nicht nur die abendliche Illumination lässt den Musentempel zu einem echten Blickfang werden.

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Arche-Premium-Konzert in Bad Pyrmont

Montag, 29. Mai 2017

Konzertfreund Dr. Kai Bodien ist restlos begeistert. „Ein echtes Highlight. Das sind nicht bloß ad hoc aus einem Orchester herausgezogene Musiker.“ Ein Eindruck, den wohl alle Besucher des 27. Premium-Konzertes der „arche-Kammermusik“ teilten. Mit dem „Noah-Streichquartett“ mit Alexandra Psareva und Michael Stürzinger, Violinen, Erik Wenco Xu, Viola und Bettina Bertsch, Violoncello, gastierten vier Mitglieder der NDR-Elbphilharmonie diesmal nicht im Konzerthaus, sondern im Kurtheater. Das Noah-Quartett ersetzte dabei das aus Krankheitsgründen ausgefallene Evrus-Klaviertrio.

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Volksliedreise mit Operamobile

Montag, 29. Mai 2017

Die drei Damen aus Nienstedt in der ersten Reihe singen inbrünstig mit. Ob „Sah´ ein Knab´…“, die „Berliner Luft“ oder „Ich hab´ mein Herz in Heidelberg verloren“, die ehemaligen Kegelschwestern Helga Svoboda (93), Sigrid Schrader (74) und Inge Nagel (73) sind äußerst textfest. Unter dem Titel „Ännchen von Tharau“ hatte Bettina Delius für das fünfköpfige, von Slawomir Saranok am Klavier begleitete Ensemble einen bunten Strauß altbekannter Volkslieder zusammengestellt. Darunter viele, die das Publikum im knapp halb besetzten Martin-Schmidt-Konzertsaal aus vollem Herzen mitsingen konnten.

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Kulturköche servieren Literatur

Montag, 29. Mai 2017

Thomas Feldmann, der Küchenchef des Hauses „Elise“, hat aufgetischt: Erdbeerbowle, Mettbällchen, Käsesnacks und Panna Cotta mit Passionsfrucht. „Fingerfood das die Gäste auch während der Lesung genießen können“, erklärt der 35-Jährige. Seit 2011 kocht er im Haus „Elise“ und hat schon zum sechsten Mal das Menu der „Kulturköche“ zusammengestellt.

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Mehr Teilhabe durch „Einfache Sprache“

Montag, 29. Mai 2017

 Manchmal verstehen wir einfach nur noch Bahnhof: Juristendeutsch und Fachchinesisch, Behördensprache und Expertenkauderwelsch machen auch sprachgewandte Zeitgenossen immer öfter ratlos. Für die IGBCE-Funktionärin Gertrud Völkening ist daher „Leichte Sprache“ (LS) nicht ausschließlich etwas für Menschen mit geringen Deutschkenntnissen, Schlaganfallpatienten oder Sehbehinderte. Sie stellt fest: „7,5 Mio. Menschen bei uns sind Analphabeten, 13 Mio. beherrschen nicht einmal die Rechtschreibung auf dem Niveau der vierten Grundschulklasse.“ Es besteht also Handlungsbedarf. Die Teilhabe der Betroffenen muss gesichert werden. LS soll helfen. Wie LS funktioniert, das hat Gertrud Völkening jetzt in einem Vortrag im Wilhelm-Gefeller-Bildungszentrum dargestellt.

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