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Adventsmarkt

Adventsmarkt

Montag, 29. November 2010

webadmarkt„Im Prinzip ist die Sanierung der Kirche rechtzeitig fertig geworden. Es fehlen nur noch Kleinigkeiten, aber das Gerüst ist fort“, freut sich Dirk Jonas, der Pastor der Eimbeckhäuser St. Martin-Gemeinde. Zum abendlichen Adventsmarkt wurde die „sehr alte Perle“, so Jonas, abends sogar extra angestrahlt. Trotz bitterer Kälte strömten schon am frühen Nachmittag viele Einwohner in die „Budengasse“ hinter der Kirche, um sich vor allem an den auf dem Advents- und Weihnachtsmarkt feilgebotenen kulinarischen Köstlichkeiten zu laben.

„Glühwein ansetzen, das ist Männersache“, stellt Hans-Jürgen Fries vom Männergesangverein „Vaterland“ fest. So 80 bis 90 Liter des aus halbtrockenem Mosel und diversen Zutaten bestehenden Getränks bringt er zusammen mit Gerd Dubielzig an die Kundschaft. Und auch die lustige Damenrunde in der Holzbude nebenan wird auf ihren 400 leckeren Fischbrötchen nicht sitzenbleiben. Matjes, Bismarck oder Brathering? Matjes sei der Renner, stellen Karin Traupe, Bärbel Dießner und die Frauenchor-Vorsitzende Friedhilde Wolters einstimmig fest. Auch die Laubsägearbeiten von Manuela Klein und ihrer Mutter Ingrid finden Interessenten, und während sich Ortsbürgermeister Karl-Heinz Bodtmann an der „Vitamintankstelle“ gleich neben dem großen Weihnachtsbaum noch „mental“ auf seinen Einsatz als Weihnachtsmann vorbereitet, grübelt ein Ehepaar im Zelt des Stuhlmuseums, zu welchen Stilepochen die in einer Reihe aufgestellten fünf Stühle wohl passen: Barock, Jugendstil, Renaissance, Postmoderne? Am Ende sind zwei von fünf richtig zugeordnet. „Bescheiden“, murmelt der Ehemann und beschließt einen Besuch im Museum, um seine Kenntnisse aufzufrischen.

In der wohligen Wärme des gut geheizten Kirchenraumes schnippelt derweil ein Dutzend Kinder mit den Betreuerinnen des Kindergottesdienst-Teams Weihnachtliches aus Pappe und Papier. Steffi Stummeyer und ihre Mitstreiterinnen stehen mit fachlichem Rat, Schere und Klebstoff parat.

„Getragen wird das alles von unseren Vereinen, der Kirche und engagierten Bürgern“, so Bodtmann. Er hofft, dass in den nächsten Jahren hinter der frisch sanierten Kirche zur Adventszeit eine richtige „Budengasse“ entsteht. „Der Ort ist bestens dafür geeignet.“

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