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Osterturnier der Deister-Golfer

Osterturnier der Deister-Golfer

Mittwoch, 11. April 2012

„Der Platz ist in einem ausgezeichneten Zustand, der Himmel blau, nur der Wind pfeift kalt“, stellte Spielführer Hans-Jörg Leiser bei der Siegerehrung im Clubhaus des Golfclubs am Deister (GC), dem Waldschlösschen, fest. „Trotzdem, wir lassen uns das Osterturnier nicht entgehen“, meinte auch Marion Deppe, die mit ihrem Ehemann Reiner, dem GC-Vizepräsidenten ebenso ihre mehrstündige, rund sechseinhalb Kilometer lange Runde über den 18-LochPlatz am Osterberg gedreht hatte wie GC-Chef Friedrich Schröder.

Bild: Die Sieger –  Hintere Reihe von li.: Joachim Giesecke, Manfred Steffen. Hans-Jörg Leiser, Derk Schut und Roland Neitz; vordere Reihe von li.: Dorit Gierke, Christa Düber und Philipp Neitz.

Ausgetragen wurde das GC-Osterturnier als sogenannter „Chapman-Vierer Stableford“.

Diese vom englischen Arzt Gordon Stableford 1898 erfunden Zählmethode basiert auf dem Prinzip, dass ein besonders schlechtes Resultat auf einem Loch, während der Runde nicht so schwer zählt wie beim klassischen Zählwettspiel und daher leichter wettgemacht werden kann.

Beim „Stableford“ gibt es eine Brutto- und eine Nettowertung. Bruttosieger des Osterturniers des Golfclubs am Deister wurde das Duo Derk Schut und Hans-Jörg Leiser (24 Bruttopunkte) vor Roland Neitz und seinem Sohn Philipp (21) gefolgt vom Team Manfred Steffen und Joachim Giesecke (15 Bruttopunkte).

In der Nettowertung konnten sich zwei Golferinnen an die Spitze setzen: Dorit Gierke und Christa Düber siegten mit 43 Nettopunkten, Platz 2 belegten Manfred Steffen und Joachim Giesecke (37) vor Derk Schut und Hans-Jörg Leiser (36). Vater und Sohn Neitz wurden mit 32 Nettopunkten Vierter.

Der erst 13-jährige Nachwuchsgolfer Philipp Neitz zeigte auch beim Osterturnier wieder einmal, dass er mit „den Großen“ durchaus mithalten kann. Seit seinem fünften Lebensjahr spielt der Schüler des Wilhelm-Busch-Gymnasiums aus Stadthagen Golf. Mittlerweile betrage sein Handicap 14.6, erklärte er stolz. Das seines Vaters Roland liegt derzeit bei 8,2. Philipp ist optimistisch, dass er das in dieser Saison auch erreichen wird. „Wenn´s so weiter geht wie beim Osterturnier, schaffe ich das noch in diesem Jahr“, kündigte er an.

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