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Allgemein

Einträge vom

Eine Jugend in den 70er Jahren

Dienstag, 13. April 2021

Die 70er Jahre waren das Kind der 60er. So sagen die, die diese Jahrzehnte erlebt haben. Wolfram Hänel etwa ist in den 70ern auf ein hannoversches Gymnasium gegangen. In seinem halbbiografischen Roman „Der Junge, der mit Jimy Hendrix tanzte“ hat er diese Zeit beschrieben. Christoph Huppert hat das Buch gelesen und mit Wolfram Hänel gesprochen …

„Den Kopf hinhalten“

Dienstag, 06. April 2021

Er hat in Hameln Abitur gemacht, ist Musik- und Kulturwissenschaftler und hat sich als Schriftsteller vor allem durch zahllose Biografien einen Namen gemacht. Jens Rosteck hat Edith Piaf ebenso portraitiert wie Jeanne Moreau oder die Protest-Ikone Joan Baez. Seit letztes Buch war der amerikanischen Künstlerlandschaft „Big Sur“ nördlich von San Francisco gewidmet. Vor wenigen Tagen hat Jens Rosteck erstmals einen Roman veröffentlich. „Den  Kopf hinhalten“, heißt der und ist im Hamelner CW Niemeyer Verlag erschienen. Christoph Huppert stellt uns Roman und Autor vor …

Forum Glas ist 15 Jahre alt

Sonntag, 04. April 2021

Es genießt ein deutschlandweites Renommee, das Forum Glas aus Bad Münder. In diesen Tagen feiert es seinen 15. Geburtstag. Radio Aktiv Reporter Christoph Huppert hat dazu mit dem Forum Glas-Vorsitzenden Hermann Wessling gesprochen …

Kommentar zum angekündigten Rücktritt von Hartmut Büttner

Mittwoch, 31. März 2021

Deborah Emraths „Münchhausenschock“

Dienstag, 30. März 2021

Auf einem Campingplatz in Rühle an der Weser südlich von Bodenwerder gibt eine tote Frau Rätsel auf. Das ist ein Fall für Emma Stanford. Sie ist die Ermittlerin im zweiten Krimi der Autorin Deborah Emrath. Die lebt seit 2005 in Bodenwerder, ist studierte Diplompädagogin und freie Lektorin. Christoph Huppert hat mit ihr über ihren 240-Seiten-Krimi, der den Titel „Münchhausen Schock“ trägt, gesprochen …

Stolpersteine

Dienstag, 23. März 2021

Sie machen ein bedrückendes Kapitel der Geschichte sichtbar, die Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig. Seit 2013 hat es fünf Termine mit Verlegungen im Landkreis gegeben. In diesem Jahr sollen weitere in Hessisch Oldendorf folgen. Der Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom hat die Orte der Steine jetzt in einer 140-seitigen Broschüre dokumentiert.

Das stumme Radio

Dienstag, 22. Dezember 2020

Sie sagen, ich sei ein Radio-Junkie. Da mag was dran sein, zieht man zumindest die Zahl der Radioapparate und andere Empfangsmöglichkeiten ins Kalkül. (Keine Sorge GEZ-Anwälte, alles angemeldet und bezahlt). Da hat sich in den vergangenen Jahrzehnten so einiges angesammelt. Das Kofferradio, das ich zur Konfirmation Anfang der 60er bekommen habe, ein Telefunken Bajazzo TS, das selbstgebastelte Solarradio aus jener, freilich sehr kurzen, Periode als ich mich in den Wahn verstieg, Elektrotechnik zu studieren, die schwarze Hifi-Anlage mit hochwertigen Bausteinen von Sony und Pioneer, die ich mir nach dem Studio zusammen mit einem Weltempfänger von Grundig mit dem vielversprechenden Namen „Satellit“ leistete, das unermüdlich dudelnde Küchenradio meiner Mutter, dessen Skalenglas ein hauchdünner Fettfilm ziert, der große Saba meiner Eltern aus den Wirtschaftswunderjahren, den ich in einem Anfall von Altruismus dem örtlichen Museum als Leihgabe für eine 60er Jahre-Ausstellung übergab, und nie wiedersah. Verteilt man all diese radiofonen Kostbarkeiten (das sind sie zumindest für mich, “Bares für Bares-Händler mögen das anders sehen), überall im Haus und schaltet denselben Sender ein, so entsteht ein einzigartiger Klangteppich, der vor allem nachts eine nahezu surreale Atmosphäre schafft. Es entsteht eine innere Bühne im Kopf, auf der sich die Töne etwa von Hörspielen in der akustischen Dimension zu einem inspirierenden Spektakel zusammenfinden. In diesem Klanghaus in den Schlaf hineinzudämmern, ist seit vielen Jahren ein einzigartiges Erlebnis.

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Agatha – Das Flüstern des Waldes

Dienstag, 22. Dezember 2020

Die Corona-Pandemie zwingt uns alle zurückzuschalten. Viele Autoren und Autorinnen nutzen das allerdings, um neue Bücherideen zu realisieren. Wie die Münderanerin Hanna Bergmann. Die hat jetzt den ersten Teil eines Zweiteilers fertiggestellt. Worum´s da geht, das weiß Christoph Huppert, der mit der Autorin gesprochen hat….  

Ursula Thielschers Foto-Zeitreise

Mittwoch, 02. Dezember 2020

Wie sah eigentlich das Alltagsleben in Bad Münder früher aus? Die Fotos aus dem Archiv der Fotografin Ursula Thielscher und ihres Mannes Joachim geben da einen guten Einblick. In einem 66-seitigen Sonderheft der Neuen Deister Zeitung sind jetzt viele der Bilder erstmals veröffentlich worden. Christoph Huppert hat die Einzelheiten….

Weihnachtsschmuck im Kurpark

Montag, 30. November 2020
Bild: Thomas Slappa (hinten Mitte) und Steffi Saake (zweite v. re.) schmücken mit anderen Helfern die Weihnachtsbäume im Kurpark

GeTour-Mitarbeiterin Stefanie Saake ist mehr als zufrieden. „Die Resonanz auf unseren Aufruf Weihnachtsschmuck zu spenden war wie im vergangenen Jahr überwältigend.“ Zwischen Wandelhalle und Kurmuschel putzen Saake, GeTour- Geschäftsführer Thomas Slappa und weitere Helfer den Kurpark weihnachtlich heraus. Spender und Sponsoren haben kistenweise Weihnachtskugeln zur Verfügung gestellt; Firmen haben u.a. die Verkabelung der Beleuchtung der von einem Bauernhof gestifteten sechs Weihnachtsbäume übernommen.

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Eine Spätherbst-Geschichte (mit Hörbeitrag)

Freitag, 27. November 2020

„Jeder ist seines Spätherbstes Glück“                  

von Inge Merkentrup

Inge Merkentrup LV Nord

Auch wenn Sprüche nicht meinen Alltag bestimmen: Ich muss raus an die frische Luft. Gesagt, die Tat folgt. Ich nehme den Textil-Sattelschutz vom Fahrrad und steige in die Pedalen. In einer Stadt wie Oldenburg hat man ein Fahrrad zu haben, entweder ein eigenes oder ein geklautes; denn in dieser Stadt ist das Radfahren keine Kür, sondern eine Pflicht.

Tief durchatmen, den Fahrtwind genießen, so soll meine Radtour sein. Doch nach wenigen Metern spüre ich die Feuchtigkeit des Nebels. Novembertag. Wie ein schweres Tuch liegt die wässrige Luft über der Stadt. Kein Durchkommen für die Sonne. Die Haut an meinen Händen zieht sich zusammen. Warum nur habe ich die Handschuhe nicht dabei? Die Mütze tut meinen Ohren gut. Mützen sind in diesem Herbst das „Must-have“; ohne geht gar nichts, wenn ich der Werbung glauben will. Meine dunkelblaue Mütze ziert ein beliebtes Modelabel. Einheitsgröße. Nach einem Kilometer rutscht sie mir in Augenhöhe. Das stört mich natürlich. Mit der linken Hand bugsiere ich das Textilstück wieder auf Stirnhöhe und warte ab. Tatsächlich, die Mütze bewahrt ihre Position.

Die Kälte steigt die Beine hoch, schnell steigere ich das Tempo.  Dörfliche Idylle umfängt mich. Die Felder sind befreit vom Mais, die Gräben am Rande gut mit Wasser gefüllt. In der Ferne erahne ich die Bauernhäuser, registriere wie nebenbei die wenigen vorbeifahrenden Autos auf der Landstraße. Ohne Motoren-Unterstützung liege ich bei einem Tempo von ca. 18 km/h. Das kann ich abschätzen. Alles Routine. Nicht weit vor mir habe ich die Autobahn, die ich allerdings vor lauter Nebel nicht sehen, aber hören kann. Ich biege bei nächster Gelegenheit nach links ab und muss noch stärker in die Pedalen treten, denn der Wind kommt von vorne. Falsche Planung, umgekehrt wäre die Tour angenehmer. Warum nur habe ich den Westwind nicht bedacht? Jeder Erwachsene in Norddeutschland weiß, dass man sich auf ihn verlassen kann. Mit penetranter Energie schiebt er Kälte oder Nässe vor sich her.

Irgendwie wird mir wärmer. Klar, die ersten zehn Kilometer machen sich wärmetechnisch positiv bemerkbar. Doch da muss noch etwas anderes sein. Ich schaue vom Radweg hoch nach rechts – und sehe die Autobahn! Ein schmaler Streif blauen Himmels hat den Nebel durchbrochen. Die Bauernhäuser mit den roten Klinkern geben ihre Silhouette frei. Schon fahre ich an den sie weiträumig umgebenden Rhododendron- und Lorbeerhecken vorbei, die durch ihr kräftiges Grün wirken.

Ein Ginkgo im Herbstkleid. Foto: Merkentrup

Meine Augen fangen an zu blinzeln. Wahrlich, die Sonne verdrängt den Nebel. Wie wunderschön strahlt das Herbstlaub der Bäume! Die leuchtend gelben Farben der Ginkgo-Blätter konkurrieren mit den roten und gelben Blättern des Japanischen Ahorns, die Felsenbirne mit ihrer orange bis dunkelroten Blätterfärbung wirkt ebenso intensiv wie der Wilde Wein, dessen Laub blut- bis feuerrot ist. Diese natürliche Schönheit! Sie ist vom menschlichen Auge nicht zu fassen. Ich genieße meine Fahrt vorbei an Essigbäumen in ihrem malerischen Wuchs und ihren Fruchtständen in kräftigem Rot. Ich bin erfüllt von diesem Herbstschauspiel.                    

Noch einen Kilometer, dann werde ich auf der Terrasse sitzen. Wie schön, dass sie nach Süden hin überdacht ist. Die wärmenden Sonnenstrahlen werden meine Gesichtshaut ummanteln und ich werde von der Terrasse aus sehen, wie das Sonnenlicht die letzten gelben Rosenblüten zum Strahlen bringt.

Eine echte Tee-Zeremonie werde ich abhalten, ein Ostfriesen-Ritual mit allem, was dazugehört. Vor mir sehe ich unsere dünnwandigen Ostfriesen-Teetassen aus feinem Porzellan mit passender Kanne und passendem Stövchen, den reich verzierten Sahnelöffel und die Zuckerzange. Wenn der Kandis den Tee zum Knistern gebracht hat, dann beginnt für mich der pure Genuss.

In diesem Hochgefühl biege ich um die Ecke unserer kleinen Straße – und falle fast vom Fahrrad! Ohrenbetäubender Lärm empfängt mich. Haben sich alle männlichen Nachbarn gegen mich verschworen? Der eine läuft mit grüner Latzhose, grünem Sweatshirt und grünen Gartenschuhen hinter seinem Benzinrasenmäher her. Lauter kann ein Rasenmäher nicht sein, das wüsste ich! Der andere macht sich mit seiner elektrischen Heckenschere an seiner Buchsbaumhecke zu schaffen, 20 Meter lang, und er ist erst am Anfang. Warum hat einzig und allein nur seine Buchsbaumhecke den Zünsler überlebt, warum haben die Raupen dieses ostasiatischen Kleinschmetterlings nicht auch seine Hecke kahlgefressen wie bei uns allen in der Straße!  Und soll ich etwa noch freundlich den Nachbarn grüßen, der mit seinem Laubbläser das Nonplusultra aller gärtnerischen Lärmquellen erreicht?

 Mein Lebensanker ist die Gartentür. Nichts wie runter vom Rad und rauf auf die Terrasse. Ich halte inne. Der Lärm dringt penetrant an mein Ohr, Unruhe ummantelt meinen Körper. Ich blinzle in die noch wärmenden Sonnenstrahlen an diesem herrlichen Herbsttag, blicke auf den Gartenstuhl und denke traurig: „Tee – ade .“

Ich öffne die Haustür und ziehe meine Jacke aus. Aus dem Bad dringt die Stimme meines Mannes. „Die Sauna ist noch an. Willst du dich auch verwöhnen?“  Welch gute Idee! Dieser Herbsttag, er hat nur gute Momente  –  fast nur. 

Die Autorin über ihren Text. Ein Hörbeitrag von Christoph Huppert

Harald Malz ist „grundlos heiter“

Dienstag, 24. November 2020

November, das ist ein trüber und trauriger Monat. Aufheiterung tut deshalb not. Am besten mit einem Buch, dessen Titel „Grundlos heiter“ uns im Untertitel „freche Texte“ verspricht. Geschrieben hat das 200-Seiten-Buch der Springer Ratsherr und Pädagoge Harald Malz. Christoph Huppert stellt uns „Grundlos heiter“ vor…

Gedichte und Prosa von Pia Tutz

Dienstag, 17. November 2020

November, das ist die Zeit für trübes Wetter und trübe Gedanken. Meint jedenfalls die Autorin Pia Tutz. „Die Schönheit der Seele – die Abgründe des Ichs“, so der Titel ihres Buches. Wie sie auf die Inspirationen zu ihren Lyrik- und Prosatexten kommt, das hat sie Christoph Huppert verraten …

Der 45. Söltjer ist da!

Mittwoch, 11. November 2020

Von Corona kaum beeinflusst, da überwiegend im Homeoffice erstellt, kommt am Montag die 45. Ausgabe der heimatkundlichen Schrift des „Söltjers“ in die Buchläden. Landschaft, Biologie, Geschichte, Kunst – die Bandbreite ist groß und reicht von historischen Fliegenfallen über den Alltag von Sägemühlenarbeitern bis zu Fragen des Naturschutzes…

Lyrik für die Hosentasche

Mittwoch, 11. November 2020

Der Bückeburger Komponist, Rezitator und Musikproduzent Frank Suchland hat ein neues Buchformat geschaffen. Klassische Geschichten ums Weihnachtsfest, Gedichte, aber auch die schönsten Verse von Kurt Tucholsky. Das alles im Hosentaschenformat. Christoph Huppert stellt die beiden Gedichtbändchen vor …

Helden oder Opfer?

Dienstag, 10. November 2020

Findet das Gedenken am Volkstrauertag in Bad Münder noch an einem passenden Ort statt? Nach der Kranzniederlegung des Ordens der Ritterkreuzträger ist die Diskussion um die Aufarbeitung der Vergangenheit der Stadt neu entbrannt. Viele Bürger halten eine Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal für überholt und wollen eine historische Aufarbeitung. Eine das Denkmal problematisierende Tafel wäre dabei schon lange überfällig.

Großes Pflanzfest des NABU

Montag, 09. November 2020
Bild: Viele Helfer pflanzten einen Tag lang. (Foto Huppert)

Monatelang hatte der NABU Deister-Sünteltal den großen Pflanztag am „Schiefen Brink“ bei Böbber vorbereitet. Den aber gab es wegen Corona dann leider nur in einer abgespeckten Form. Christoph Huppert war vor Ort und hat die Einzelheiten….

Wann kommt die Freiwilligen-Agentur?

Freitag, 06. November 2020

Was das bürgerschaftliche Engagement im sozialen Bereich angeht, so nimmt Bad Münder im Landkreis zweifelsfrei eine Leuchtturmfunktion ein. Viele Bereiche werden dabei von ehrenamtlich arbeitenden Bürgeinnen und Bürgern übernommen. Nach seinem Ausscheiden aus der Sozialraum AG hat Hermann Wessling den seit langem bestehenden Gedanken einer alle sozialen Kräfte bündelnden Freiwilligen-Agentur wieder aufgenommen.

Hören Sie dazu eine Stellungnahme des Bürgermeisters …

Gericht genehmigt Maststall am Deisterhang

Freitag, 06. November 2020

Das Verwaltungsgericht Hannover hat die Klagen gegen den Bau eines Schweinemaststalls in Bad Münder  zurückgewiesen. Es sei nicht zu befürchten, dass etwa Gerüche und Keime den 900 Meter entfernten Kur-Bezirk von Bad Münder beeinträchtigten, sagte eine Gerichtssprecherin. Ein Landwirt aus dem Ortsteil Nettelrede plant den Bau eines Maststalls für 1.200 Schweine. Dagegen hatten zwei Klinik-Betreiber und eine Bildungsstätte geklagt. Das Urteil des Verwaltungsgerichts stützt sich unter anderem auf ein Gutachten, in dem nachgewiesen wurde, dass die Luft nicht direkt von dem geplanten Stall zu den Kliniken strömt.

Dazu die Stellungnahme des Bürgermeisters von Bad Münder, Hartmut Büttner …

Überraschung in der Abendstunde

Donnerstag, 05. November 2020
Bild: Das Ehepaar Wessling freut sich über die Ehrung

Ob es sich um die Tael, das Forum Glas, das Thema Integration oder die Ökumene handelt, ohne Hermann Wessling wäre das in Bad Münder nicht möglich. Der über 80-Jährige hat jetzt seine Tätigkeit in der Sozialraum AG beendet. Christoph Huppert hat die Einzelheiten….

Volkstrauertag in Corona-Zeiten

Dienstag, 03. November 2020

Volksbund-Geschäftsführer Roland Behrmann teilt mit…

„Der Schutz der Gesundheit hat auch zum Volkstrauertag höchste Priorität!“

Der Volksbund empfiehlt Gedenkfeiern in kleinem Kreise und die Verschiebung der Haus- und Straßensammlung

Der Volksbund reagiert damit auf die Corona-Regeln und Empfehlungen der Bundes- und Landesregierung, die Kontakte in der Öffentlichkeit auf das un-bedingt Notwendige zu beschränken.

„Eine Vielzahl der Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen zum Volkstrauertag sind ältere Menschen. Sie gehören zu den Risikogruppen unserer Gesellschaft“, sagt der neue Landesvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Niedersachsen, Grant Hendrik Tonne. „Wir haben ihnen gegenüber eine besondere Verantwortung und plädieren in den Städten und Gemeinden dafür, z.B. Kranzniederlegungen nur in kleinem Kreise unter Beachtung der Corona-Verordnung des Landes durchzuführen.“

Aber auch die Sammlungen des Volksbundes sind betroffen. „Viele Schulen in Risikogebieten, Soldaten und andere Sammlergruppen haben ihre Teilnahme bereits abgesagt. Dafür hat der Volksbund natürlich Verständnis, auch wenn es der Finanzierung unserer Friedensarbeit weh tut.“

Der Verband bittet deshalb alle Gruppen, die sich traditionell an der Haus- und Straßensammlung beteiligen, ihre Aktivitäten ins Frühjahr zu verschieben. „Wir können uns einen Zeitraum zwischen Februar und April gut vorstellen.“, meint Tonne. Der Volksbund hofft, dass bis dahin die Beschränkungen wieder aufgehoben sind und eine akute Gesundheitsgefahr nicht mehr besteht.

„Die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger für den Frieden und die Verständigungsarbeit zu spenden, ist nach wie vor sehr groß.“, weiß Tonne, der sich in der Vergangenheit oft an den Sammlungen des Volksbundes beteiligt hat. „Wir bitten alle Menschen, die den Volksbund unterstützen, dabei zu bleiben!“

Liebesroman gegen Novemberfrust

Dienstag, 03. November 2020

Corona-Lockdown plus trübe Novemberstimmung, wem schlägt das nicht aufs Gemüt. Vielleicht hilft ein Liebesroman, um aus der depressiven Stimmung herauszukommen.  „Keine Sternschnuppen für Sara?“, so heißt der Roman, den sich Christoph Huppert ausgesucht hat …

Erster hybrider Lions-Club begründet

Montag, 02. November 2020
Bild: Clubgründung per Videokonferenz. (Foto: Birgit Wilde-Reisdorf))

Die Infektionsrate steigt, Vereine und Kultureinrichtungen fürchten um ihre Existenz. Dass da ein neuer Lions-Club gegründet wird, das überrascht. Christoph Huppert hat die Einzelheiten….

Ist eine Reform des Gedenkens überfällig?

Mittwoch, 28. Oktober 2020

In Bad Münder erregt die Kranzniederlegung ehemaliger Ritterkreuzträger am Ehrenmal auf dem Friedhof die Gemüter. Hat das Konsequenzen für die Gestaltung des Gedenkens am bevorstehenden Volkstrauertag? Hören Sie dazu einen Kommentar von Christoph Huppert …

Dem alten Deutschlehrer gewidmet …

Dienstag, 27. Oktober 2020

Hameln. Dierk Rabien freut sich. „Der Jens, das war ein Überflieger“, erinnert sich der ehemalige AEG-Deutschlehrer. Ein Schüler, den ein Lehrer so schnell nicht vergisst. „Abi 82, Deutsch-Leistungskurs, immer 15 Punkte“, schwärmt Rabien. „Dabei musikalisch, sehr sozial. Klavierspieler.“ Noch heute erinnert sich Rabien gerne an Rostecks damalige Roland-Kaiser-Parodie. „´Santa Maria´ hieß der Song, sechs Wochen auf Platz 1 der Hitparade.“

War ein „Überflieger“ – Dr. Jens Rosteck

„Big Sur“, so lautet der Titel seines neuesten Buches, in dem er, von der Kritik überaus positiv aufgenommen, jenem Landstrich an der Westküste der der USA nachspürt, der vor allem in den 60er Heimat vieler namhafter Künstler war. „Der Wechselwirkung zwischen Landschaft und den Ideen ihrer Menschen nachzuspüren, in Bildern, Geschichten, Skizzen, Episoden, das war mein Ziel“, so Rosteck, der sein „Big Sur“ seinem alten Deutschlehrer gewidmet hat.

Der Weg von Jens Rosteck, der „immer druckreif geschrieben“ habe, sei vorgezeichnet gewesen. Mit seinen Musiker- und Künstler-Biografien hat sich der ehemalige AEG-Abiturient einen Namen gemacht. Über den Spatz von Paris, Édith Piaf, Protestsong-Ikone Joan Baez, aber auch mit seinem Buch über Jeanne Moreau, den Komponisten Hans Werner Henze und den Chansonnier Jaques Brel sowie mit seinen Reiseerzählungen hat sich Rosteck, Jahrgang 1962, literarische Meriten erworben.

Weltgewandt und mit viel Humor – Dierk Rabien

„Rabien brachte etwas Urbanes, Weltläufiges in seinen Unterricht, hatte Humor und Ironie, ein verschmitzter, kluger und für alles offener Pädagoge.“ Der „Anreger und Förderer“ habe ihm zudem vermittelt, „wie man auf der Bühne steht und dass die Performance gleichrangig mit dem einsamen Schreibakt“ sei. Und wer Rabiens Auftritte bei den „Pädagogian Harmonists“ noch in Auge und Ohr hat, der weiß, dass sein ehemaliger Musterschüler auch hiermit das Wesentliche getroffen hat. Encore 15 points, keine Frage.

Führt Lyrik ein Schattendasein?

Dienstag, 27. Oktober 2020

Ist Lyrik das Stiefkind der Literaturszene? Wer schreibt heute eigentlich noch Gedichte? Kerstin Klare aus Leipzig beispielsweise. Die gelernte Erzieherin ist leidenschaftliche Lyrikerin und hat Christoph Huppert erklärt, wie ihre Texte entstehen ….

Hartmut Büttner zum Neubau Solebewegungsbad

Freitag, 23. Oktober 2020

Mit einer gemeinsamen Erklärung zum Thema „Solebewegungsbad“ hatten sich vor wenigen Tagen alle im Rat der Stadt Bad Münder vertretenen Parteien an Bürgermeister und Verwaltung gewandt. Bis zum Ende des Jahres sollten die Zuschüsse zum An- und Neubau des maroden Bades gestellt werden, so die Forderung der Ratsparteien.  Christoph Huppert hat Büttner um eine Stellungnahme dazu gebeten ….

Jens Rostecks „Big Sur“

Dienstag, 20. Oktober 2020

Kennen Sie Big Sur? Das ist ein windumtoster Küstenstreifen an der Westküste der USA. Der wurde vor allem durch die dort lebenden Künstlerpersönlichkeiten zur Legende. Von der Protestsong-Ikone Joan Baez über Literaten wie Jack Kerouac bis zu Henry Miller, sie alle sind viele dieser Gegend verfallen. Der aus Hameln stammende Musik- und Kulturwissenschaftler Jens Rosteck hat in seinem neuen Buch Landschaft und Menschen nachgespürt. „Big Sur“ – Christoph Huppert hat das Buch gelesen und mit Rosteck gesprochen…

Es tut sich was in Sachen „Solebewegungsbad“

Sonntag, 18. Oktober 2020
Bild: Alle Parteien sind sich einig. Das Solebad muss neu gebaut werden

Seit Jahren schien es zu verfallen, das Solebewegungsbad in Bad Münder. Jetzt sind die Ratsparteien mit einer Erklärung an den Bürgermeister einen großen Schritt nach vorne gegangen. Christoph Huppert hat die Einzelheiten….

Glasfusing mit Ute Salmen

Sonntag, 18. Oktober 2020
Bild: Bietet Glasfusing-Kurse an. Ute Salmen

Wissen Sie was „Glasfusing“ ist? Nein? Dann könnte einer der trotz Corona stark nachgefragten Glasfusing-Kurse des Forums Glas in Bad Münder für Sie von Interesse sein. Christoph Huppert hat die Einzelheiten….

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