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Allgemein

Einträge vom

Es tut sich was in Sachen „Solebewegungsbad“

Sonntag, 18. Oktober 2020
Bild: Alle Parteien sind sich einig. Das Solebad muss neu gebaut werden

Seit Jahren schien es zu verfallen, das Solebewegungsbad in Bad Münder. Jetzt sind die Ratsparteien mit einer Erklärung an den Bürgermeister einen großen Schritt nach vorne gegangen. Christoph Huppert hat die Einzelheiten….

Glasfusing mit Ute Salmen

Sonntag, 18. Oktober 2020
Bild: Bietet Glasfusing-Kurse an. Ute Salmen

Wissen Sie was „Glasfusing“ ist? Nein? Dann könnte einer der trotz Corona stark nachgefragten Glasfusing-Kurse des Forums Glas in Bad Münder für Sie von Interesse sein. Christoph Huppert hat die Einzelheiten….

„… nur, weil wir Juden sind.“

Dienstag, 13. Oktober 2020

Bernhard Gelderbloms neues Buch greift das Thema „Arisierung in Hameln“ auf …

Bild: Bernhard Gelderblom hat die Geschichte der Blanks aufgearbeitet

Immer wieder hat der Historiker Bernhard Gelderblom mit seinen Standardwerken zur Geschichte Hamelns den Finger in die Wunde gelegt. So auch mit seiner neuesten, soeben im CW Niemeyer-Verlag erschienen Buch „… nur weil wir Juden sind“, der Darstellung des Schicksals der Hamelner Unternehmerfamilie Albert Blank, dessen Teppichfabrik 1934 arisiert wurde. Christoph Huppert hat die Einzelheiten…

Leseratten der Grundschule Bad Münder empfehlen …

Sonntag, 11. Oktober 2020

Heiße Tipps für die Verleihung des diesjährigen Deutschen Jugendliteraturpreises

Tade Becker
Can Tinne
Marcel Schulz
Marla Wittenbernds
Ina Wedemeyer
Sunny Gebhard
Jamie Belle Harenberg
Clara Borg
Melina David
Frieda Schulze
Swaantje Strangmeyer
Hermine Chomej

Wirtschaftsvereinigung akzeptiert Absage des Weihnachtsmarktes

Donnerstag, 08. Oktober 2020

Die Wirtschaftsvereinigung teilt mit …

„Von der Totalabsage des Weihnachtsmarktes sind wir nicht enttäuscht. Auch wenn es grundsätzlich schade ist, sind alle Argumente gegen den Weihnachtsmarkt richtig und gut nachvollziehbar. Die nötigen Auflagen hätten ohnehin wenig weihnachtliche Stimmung aufkommen lassen. Als Wirtschaftsvereinigung hatten wir lediglich gegen einen weiteren neuen Standort Bedenken, denn es wird so noch mehr Leben aus der Innenstadt gezogen.“

Wir hoffen, Sie haben Verständnis für unsere Entscheidung.

Wird Kippensammeln ein Flächenbrand?

Mittwoch, 07. Oktober 2020
Foto Christoph Huppert

Die Initiatorin der Sammelaktion, Monika Reinecke teilt mit …

Vielleicht haben Sie schon von der  privaten Kippensammelaktion am 11.09.2020 in Bad Münder Kenntnis genommen. In nur zwei Stunden haben 18 Personen geschätzte 12.472 Zigarettenkippen  von der Straße gesammelt und später im Leerstandsladen, Marktstraße 8, in Bad Münder ausgestellt.

Ziel der Aktion war und ist es, der Umweltverschmutzung (Grundwasser, Mikroplastik), sowie dem allgemeinen Dreck, Müll und ungepflegten Bereichen in unserer schönen Kurstadt und Gesundheitsstandort Aufmerksamkeit zu schenken und Abhilfe zu schaffen.

Ein Umdenken der Menschen, die hier leben ist genauso wichtig, wie die Unterstützung durch die Stadtverwaltung, die sich um genügend und geeignete Abfallentsorgungsbehälter kümmern muss und ebenso das Leeren veranlasst.

Wie könnten Sie uns dabei unterstützen?

Sammeln Sie, wann immer Sie wollen, mit Ihrer Gruppe, Zigarettenkippen von den Straßen, Wegen und Plätzen in unserer Stadt, trocknen diese bitte  (im Idealfall, dann kann man die Menge realistisch einschätzen und sie lassen sich später besser ausstellen). Vielleicht bietet sich es auch an, dass zum Beispiel in kleineren Ortsteilen sich Gruppen zur gemeinsamen Sammlung zusammenschließen.

100 Stück trockene Kippen wiegen 25 Gramm. Ein 10 Liter Eimer fast ca.1 kg Kippen. Das entspricht ca. 4000 Zigarettenkippen. Nur eine Kippe verunreinigt 40 Liter Grundwasser!!!

Die Menge hochrechnen und dann bitte  in 1 Liter Einmachgläser mit Deckel füllen, sofern vorhanden – der Gestank ist sonst nicht zu ertragen!

Wir möchten deutlich machen, wie viele Zigarettenkippen gesammelt werden.

Daher benötigen wir von Ihnen:

  • ein oder mehrere Fotos mit Ihrer „Beute“
  • Name des Vereins oder Gruppierung
  • Zeit der Sammlung
  • Zahl der Sammelnden
  • Kippenanzahl

Diese senden Sie uns bitte per Mail zu. Dafür beachten Sie bitte die unten stehenden Kontaktdaten.

Die gefüllten Einmachgläser, sowie die Fotos und Beschreibung dazu, dürfen wir auch im Ladenlokal mit freundlicher Erlaubnis der Volksbank Hameln- Stadthagen ausstellen.

Die Übergabe regeln wir, wenn es soweit ist. Mal sehen, wie viele Fenster wir (leider) füllen werden!

Ihr Verein, Gruppierung oder Organisation kann auf diesem Wege Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Umweltschutz vereinen.

Monika Reinecke

Wir möchten, sofern Sie nicht widersprechen, die Informationen über Ihre Sammlung gerne an die NDZ  weiterleiten.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung und würden uns sehr über eine kurze Rückmeldung und Teilnahme an der Aktion freuen.

Herzliche Grüße im Namen aller Helfer und Unterstützer

monika.reinecke@gmx.de

Endgültiges Aus für Weihnachtsmarkt in Bad Münder

Dienstag, 06. Oktober 2020

Die Ortsbürgermeisterin teilt mit

Bild: Sieht keine Chance für Weihnachtsmarkt oder – dorf auch in veränderter Form. Petra Joumahh und der Weihnachtsmann

Sehr geehrte Frau Saake, sehr geehrter Herr Slappa,

zuerst einmal möchte ich mich bei Ihnen beiden noch einmal ganz herzlich für die Vorstellung Ihres Konzeptes, bezüglich eines Weihnachtsmarktes, bzw. eines Weihnachtsdorfes im Kurpark bedanken!

Sie haben sich wirklich außerordentlich viel Mühe gemacht!

Leider, und ich bedauere das wirklich sehr, muss ich feststellen, dass der Ortsrat, und dieser Ansicht schließe ich mich ausdrücklich an, der Meinung ist, dass Ihr Konzept in Corona Zeiten nicht umsetzbar ist.

Auch das vorgestellte Alternativkonzept für die Adventssonntage wird von uns abgelehnt.

Angesichts der aktuellen Lage mit stark steigenden Infektionszahlen muss jeglichen Plänen zur Durchführung einer Weihnachtsmarktveranstaltung unbedingt eine Absage erteilt werden.

Das Risiko, das Weihnachtsfest erkrankt, in Quarantäne, oder mit erweiterten Einschränkungen verbringen zu müssen, ist einfach zu groß.

Noch einmal allergrößten Dank für Ihren Einsatz.

Im Namen des Ortsrates, mit herzlichen Grüßen,

Petra Joumaah

Ortsbürgermeisterin

Erntedank-Gottesdienst interaktiv

Montag, 05. Oktober 2020
Bild: Den vorgezogenen Erntedank-Gottesdienst der Nienstedter Kapellengemeinde gestaltete Pastorin Ute Clemens als „Bibliolog“

Pastorin Ute Clemens ist seit zwei Jahren Seelsorgerin in der 440 Gläubige umfassenden Kapellengemeinde in Nienstedt. Die gehört zum Kirchenkreis Ronnenberg. Um die Kräfte zu bündeln, habe man den üblicherweise erst am Sonntag stattfindenden Erntedank-Gottesdienst vorverlegt, erklärt die 58-Jährige Das Gleichnis vom reichen Kornbauern (Lukas 12, 16-20) steht im Mittelpunkt des von Clemens als „Bibliolog“ gestalteten Erntedank-Gottesdienstes. „Bibliolog ist eine interaktive Form, in der die Gemeindemitglieder aus der Perspektive verschiedener Charaktere der Geschichte heraus sprechen“, erläutert die Pastorin, deren Rolle es ist, die Äußerungen zu verstärken und die Geschichte weiter und zum Abschluss zu führen. In der „Ich-Form“ verbalisieren einige Teilnehmer ihre Gedanken und Gefühle aus Sicht des reichen Kornbauern, seiner Feldarbeiter und der Jünger Jesu. Was entsteht, ist eine auch mit aktuellen Lebensfragen verbundene, persönliche Betrachtung des biblischen Textes.

Weihnachtsmarkt? Wie immer, light oder gar nicht?

Sonntag, 04. Oktober 2020
Bild: Ein Weihnachtsdorf wie im vergangenen Jahr wird es nicht geben

Noch ist die Entscheidung nicht gefallen. Fest steht aber, dass es ein „Weihnachtsdorf“ auf dem Steinhof in diesen Jahr zumindest an dieser Stelle nicht geben wird. Alternativen sind in der Diskussion. Hören Sie hier die Stellungnahmen von Ortsratsmitglied Bianca Rakel, dem Kur- und Verkehrsvereinsvorsitzenden Detlef Bischoff, Gisela Hahne aus Eimbeckhausen, der Ortsbürgermeisterin der Kernstadt und stellvertretenden Vorsitzenden des Landtagsausschusses für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Petra Joumaah, sowie dem Vorsitzenden des SC Bad Münder, Thomas Umlauf …

Verleger in Zeiten von Corona

Samstag, 03. Oktober 2020
Bild: Ein gutes Team- Dietrich zu Klampen (li.) und Eckart Liss

Ist Coronazeit Lesezeit? Wie ist es um Autoren und ihre Arbeitgeber, die Verleger bestellt? Ob Corona gar eine Renaissance des Buches einleitet, das hat Christoph Huppert den Völksener Verleger Dietrich zu Klampen gefragt …

Finale in Fischbeck

Samstag, 03. Oktober 2020
Bild: von li.: Stiftsdame Waltraut Menge, Kensuke Ohira, Äbtissin Katrin Woitack

Neben den Orgelwochen Weserbergland sind sie wohl die bedeutendste Veranstaltung für Freunde der Orgelmusik in der Region. Die Konzerte auf der Hillebrand-Berner-Orgel in der Fischbecker Stiftskirche. Die sind jetzt mit einem Konzert des japanischen Organisten Kensuke Ohira zu Ende gegangen. Christoph Huppert war dabei …

Noch eine Chance für den Weihnachtsmarkt?

Donnerstag, 01. Oktober 2020

In Bad Münder heißt der zweitägige Weihnachtsmarkt seit letztem Jahr „Weihnachtsdorf“. Aber wird es ihn auch in diesem Jahr geben? Dazu gab es jetzt die Vorstellung eines Konzeptes der GeTour vor dem Ortsrat und interessierten Bürgern. Christoph Huppert mit den Einzelheiten…

Kreismitgliederversammlung der Grünen

Samstag, 26. September 2020

Bundesweit sind die Grünen im Aufwind. Im Landkreis Hameln-Pyrmont werden daher vor allem Kandidatinnen für die Kommunalwahl im nächsten Jahr verzweifelt gesucht. Das und anderes war Thema der Kreismitgliederversammlung, die jetzt in der Sumpfblume stattfand. Christoph Huppert berichtet …

Kippenthema bleibt beim Rat offiziell außen vor

Freitag, 25. September 2020

Wer ist der neue Träger des Ehrenringes der Stadt? Gibt es eine neue Tempo-30-Zone in der Stadt, und was ist mit der Kippenflut, die fleißige Bürgerinnen und Bürger gesammelt und ausgestellt haben? Das waren Themen, die der Rat der Stadt Bad Münder gestern Abend diskutierte. Christoph Huppert hat die Einzelheiten…

Dezemberprogramm statt Schatzinsel-Musical

Donnerstag, 24. September 2020

Das mit Spannung und viel Vorfreude erwartete Musical „Die Schatzinsel“ ist verschoben worden. Dadurch mussten die Hamelner Theatermacher den Dezember mit neuem Programm füllen. Ob und wie ihnen das gelungen ist, das weiß Christoph Huppert, der die Pressekonferenz zum Ergänzungsprogramm besucht hat.

Kolja Mensings „Fels“

Dienstag, 22. September 2020

Wer kennt sie nicht, die Geschichten von früher, die uns Eltern, Großeltern und Verwandte erzählt haben. Familiengeschichten, vom Krieg und aus Zeiten der Not. Doch hinter diesen Geschichten verbergen sich noch andere. Wie die des jüdischen Viehhändlers Albert Fels. Die hat Kolja Mensing in den Erzählungen seiner Großmutter entdeckt. „Fels“, so heißt sein Roman. Christoph Huppert hat das Buch gelesen und mit dem Autor gesprochen…

Was geschah mit Albert Fels?

Dienstag, 22. September 2020
Bild: Kolja Mensing las auf dem Hermannshof in Völksen

Völksen. Fels, das war Albert Fels, der jüdische Viehhändler. Für den 1971 in Oldenburg geborenen Kolja Mensing ist er „die Geisterfigur aus dem Familiengedächtnis“. Es sind Geschichten, die Kolja schon oft gehört hat. Immer und immer wieder. Dann, wenn an der sonntäglichen Kaffeetafel von früher erzählt wurde. Beschwörend, verdrängend, ein Ritual. Albert Fels aber kam darin nicht vor.

Doch hinter der so oft gehörten Geschichte von der 13-jährigen Schülerin, die im Frühjahr 1940 mit einem Wehrmachtssoldaten Briefe tauschte und sich drei Jahre später mit ihm verlobte, lauert eine andere, bislang nicht erzählte Geschichte. Eben die von Albert Fels, der während der Kindheit von Kolja Mensings Großmutter im Haus nebenan wohnte, bei Kriegsbeginn in eine Heil- und Pflegeanstalt eingewiesen wurde – und nie wieder zurückkam. „Man weiß ja, was passiert ist.“ Mehr wusste die Großmutter bislang dazu nicht zu sagen.

Kolja Mensing hat nachgefragt, hat gesucht, in Steuerlisten und Kirchenregistern gewühlt, ist in Kistchen, Briefen und verstaubten Schachteln fündig geworden. Wer also war dieser Albert Fels? Was wurde aus ihm? Wie kam er tatsächlich ums Leben? Mensing deckt das Leben eines recht wohlhabenden jüdischen Viehhändlers aus dem Südniedersächsischen auf, recherchiert dessen schleichenden Niedergang und seine Einbindung in die Familiengeschichte, lässt die „Geisterfigur“ in den dunklen Schatten von Euthanasie und Holocaust sichtbar werden.

„Zu jeder Liebe gibt es eine dunkle Ecke“, sagt der Autor, der für seinen in Jörg Sundermeiers Berliner Verbrecher Verlag erschienenen 175 Seiten-Roman im Oktavheftformat keine Genrezeichnung angibt. „Vielleicht ein autofiktionaler Roman“, schlägt Sundermeier vor. „Einer, der Ankerpunkte setzt und ansonsten Gehörtes und Erfahrenes mit imaginierter Erinnerung erzählerisch verdichtet“, sagt Mensing.

Bild: Kolja Mensing (re.) und sein Verleger Jörg Sundermeier

Die, freilich auf Abstand gesetzten, Zuhörer von Mensings gut besuchter Lesung im von frühherbstlichem Wind durchwehten „Haus im Park“ suchen nach der passenden Schublade. „Sachbericht, Tatsachenroman, zu Papier gebrachte oral history? „Jedenfalls Literatur“, stellt Kolja Mensing fest. Die Freiheit des Schreibens nutzen, um Geschichte und Geschichten neu erzählen und so mit neuer Perspektive über den Nationalsozialismus reden zu können? Der Autor ist sich sicher: „Täter, Opfer, Mitläufer, das reicht nicht mehr. Die Art über diese Zeit zu reden verändert sich.“ Die 68er hätten noch „recht abstrakt“ mit ihren Eltern über die Nazis geredet, sich auf große Haupt- und Staatsaktionen beschränkt und damit „die kleinere Geschichte traumatisch überlagert“, so Jörg Sundermeier. Kolja Mensing aber gelingt die Synthese von persönlicher Erinnerungs-, möglicherweise auch Selbstfindungs- und Trauerarbeit und historischem Kontext. Was auch in der mit der vermeintlichen „Gnade der späten Geburt“ beschenkten Generation der Kinder und Kindeskinder an die persönliche Substanz gehen kann. „Man muss bei sowas wohl auch auf sich selbst aufpassen“, gesteht Kolja Mensing. „Tja, noch immer ist der Krieg in uns und kein Ende in Sicht“, bestätigt auch Sundermeier.

Immerhin kann die Frage, wieviel Nazi-Zeit in einer Liebesgeschichte wie der von Koljas Oma steckt, endlich gestellt werden, ist die strikte Trennung der Großmutter, die Privates von Politischem scheidet, überwunden.

„Geister“ wie der des Albert Fels und seinem „Leben in den Steuerlisten“ werden endlich lebendig.

„Kann man Geschichte wirklich so erzählen?“, fragte eine Besucherin der Lesung. Ja, man kann nicht nur, man muss sogar. Warum? Um eine Tür aufzustoßen, neue Zugänge, letztlich auch zu sich selbst zu schaffen, und zu begreifen, was aus dieser Zeit noch in uns fortwirkt. Und um die Geschichten ins Licht bringen zu können, die hinter den Kaffeetisch-Erzählungen von Eltern- und Großeltern darauf warten endlich doch noch erzählt zu werden.

Kolja Mensing: Fels. 175 Seiten. Erste Auflage, erschienen im Verbrecher Verlag Berlin 2018

Lebensbejahender Roman über Tabu-Thema Suizid

Donnerstag, 17. September 2020

Es ist wohl das schlimmste Schicksal, das man sich vorstellen kann. Den eigenen Sohn durch Suizid oder Unfall zu verlieren. Hildegard Haehn hat ihren Bruder und ihren Sohn auf diese Weise verloren und sie hat ihre Erfahrungen in einem Buch verarbeitet. Christoph Huppert hat Haehns Buch „Vom Leben reich beschenkt“ gelesen und mit der Autorin gesprochen …

Ist die Kernstadt kippenverseucht?

Sonntag, 13. September 2020

Sie sind ein echtes Ärgernis, sind gesundheitsschädlich und verursachen bundesweit jährlich Kosten in Millionenhöhe. Achtlos weggeschnippte Zigarettenkippen. Auch die Kurstadt Bad Münder leidet unter dieser Unsitte, die zudem die Umwelt erheblich belastet. Zwei Stunden lang haben deshalb engagierte Bürgerinnen und Bürger Zigarettenstummel aufgesammelt. Christoph Huppert war dabei …

Heilkräuter und Heißhunger

Dienstag, 01. September 2020
Bild: Radojka Adler informiert über Heilkräuter

Was für Heilkräuter wachsen eigentlich im Kurpark von Bad Münder? Und welche Wirkung haben die acht Heilquellen? Fragen, über die sich Interessierte im Rahmen der Gesundsheitsaktion „Bad Münder bewegt“ jetzt informierten konnten. Christoph Huppert hat an der Veranstaltung teilgenommen…

Mit dem R 4 durch Frankreich

Dienstag, 01. September 2020

Die Ferien sind vorbei und die Reisen sind nur noch Erinnerungen. Eine Urlaubserinnerung der besonderen Art haben jetzt Jens F. Meyer und Anke Steinemann in einem 255-Seiten -Buch herausgebracht. „Im ersten Gang geht´s immer rauf“ heißt das und schildert die Frankreichreise mit einem alten R 4. Christoph Huppert stellt das Buch vor…

Digital Naturalism – Handy-Fotos auf dem Hermannshof

Montag, 31. August 2020
Paulito (li.) und Eckart Liss

Kunstgalerien, Theater- und Musikbühnen haben es in diesen Corona-Zeiten nicht leicht. Beim Verein „Kunst und Begegnung“ auf dem Hermannshof in Völksen aber hat man diese Sorgen nicht. Das wurde jetzt auch bei einer Ausstellung von Handy-Fotografien deutlich. Christoph Huppert hat die Vernissage besucht …

Aldi geht, Anwohner sauer

Montag, 31. August 2020

Der Lebensmittelversorger Aldi ist in Bad Münder umgezogen: von  Süntelstraße und Südfeld runter an die Rahlmühle.  Die Südfeld-Bewohner aber haben jetzt eine Protestaktion dagegen gestartet. Christoph Huppert mit den Hintergründen ….

„Schattenschnee“ – ein Krimi zur Abkühlung bei Sommerhitze

Dienstag, 25. August 2020

Ferienzeit ist Lesezeit. Wer mag jetzt nicht am Strand liegen und vielleicht einen guten Krimi lesen. Da könnte der soeben erschienene Kriminalroman „Schattenschnee“ der Bückeburger Kultautorin Nané Lénard für ordentlich innere Abkühlung sorgen. Der ist gerade im DEWEZET Verlag CW Niemeyer in Hameln erschienen, hat 393 Seiten und kostet 14 Euro. Radio Aktiv Buchexperte Christoph Huppert stellt uns Buch und Autorin vor…

Niedersachsenbrunnen läuft wieder

Donnerstag, 13. August 2020

Die Münderaner dürfen sich freuen. Der Niedersachsenbrunnen in der Deisterallee sprudelt wieder. Erreicht haben das engagierte Bürger um den Ratsherrn Hellmuth Mönkeberg. Christoph Huppert hat die Einzelheiten …

Vom Hutkonzert profitieren alle

Freitag, 31. Juli 2020
Bild: Freuen sich über eine ausverkaufte Veranstaltung. von li.: Die kleine Miray , Jana Bogorinsky-Schäfer und Musiker Stefan Wünnemann.

BAD MÜNDER „Trotz Superwetter wären wir sonst nicht so gut besucht gewesen“, stellt Jana Bogorinsky-Schäfer vom Berggasthaus Ziegenbuche fest. Das Konzept der 35-Jährigen ist aufgegangen. „Ein Hutkonzert, bei dem jeder am Ende etwas in den Zylinder wirft, davon haben alle etwas.“ Auch für den Musiker Stefan Wünnemann aus Friedrichshagen beendet der Auftritt am Deisterhang eine lange Zwangspause des Nichtstuns. „Gerade wir Künstler haben eine schwere Zeit gehabt und da ist so ein Auftritt eine richtige Wohltat.“

Zusammen mit Stephan Schaumäker, der das alljährliche Boah-Festival im Freibad Bakede veranstaltet, hat Wünnemann ein abwechslungsreiches, buntes Programm zusammengestellt. „Das ist vor allem auf melodiöse Sachen ausgerichtet“, erklärt das musikalische Multitalent. Titel von Sting und Slade, Schlager und Evergreens bilden den Rahmen für die in der Nachmittagssonne auf der Aussichtsterrasse speisenden Gäste.

„Ausverkauft ja, aber natürlich mit reduzierter Platzzahl und nur nach Voranmeldung“, so Bogorinsky-Schäfer, die Ansturm und Sicherheitsauflagen mit ihren zehn Servicekräfte sicherstellt.

Die Veranstaltungs- und Hygienevorschriften müssen peinlich genau beachtet werden. „Beim Essen keine Maskenpflicht, aber sobald jemand aufsteht, muss er Maske tragen“, so Bogorinsky-Schäfer. „Eine echte win-win-Situation“, stellt Wünnemann fest, und auch Stephan Schaumäker ist froh, dass er mal wieder mit Publikum agieren kann. „Das Boah-Festival in Bakede musste ja wegen Corona gestrichen werden, wir hoffen aber, dass es im nächsten Juli stattfinden kann“, so der 50-jährige Garten- und Landschaftsbauer.

Der abendliche Blick in die sommerliche Landschaft ist weit, von nebenan wehen das Meckern der Deisterziegen und Kindergeschrei herüber, die Gäste genießen die Musik, die sich zusammen mit anderen Geräuschen zu einer beeindruckenden Atmosphäre mischt.

Bild: Musikalisches Multitalent. Stefan Wünnemann.

„Ein Pilotprojekt“, so Jana Bogorinsky-Schäfer. „So wie es bislang aussieht, werden diesem Konzert weitere folgen. Von dem Hutkonzert haben alle etwas, die Künstler, die Veranstalter und vor allem die Gäste.“ Sagt´s und plaziert zusammen mit ihrer jüngsten Tochter, der vier Jahre alten Miray, den großen schwarzen Zylinder für alle sichtbar auf dem Lautsprecher vor dem kleinen schwarzen Zelt, unter dem Stefan Wünnemann einen Abend lang seine beliebten Melodien spielt.

„Orgelmusik am Donnerstag“ in der Hamelner Marktkirche

Samstag, 25. Juli 2020
Bild: Robin Hlinka (vorne) und David Thomas beim Orgelkonzert in St. Nicolai

„Fantasie“, so lautet das Motto der diesjährigen Orgelmusiken, die von Angang Juli bis Ende August jeweils donnerstags in der Hamelner Marktkirche St. Nicolai stattfinden. Christoph Huppert hat eines der Konzerte besucht …

Der Fluch von Eddessen

Dienstag, 21. Juli 2020

Kennen Sie Eddessen? Nein? Das 400-Seelen-Örtchen liegt im Ostwestfälischen. Und über ihm liegt ein Fluch. „Der Fluch von Eddessen“, so heißt der 350-Seiten-Krimi von Emlin Borkschert, der jetzt im Holzmindener Verlag von Jörg Mitzkat erschienen ist. Christoph Huppert stellt uns Buch und Autor vor…

Lyrik und Philosophie

Dienstag, 14. Juli 2020

Künstler haben in diesen Corona-Monaten einen schweren Stand. Das gilt auch für engagierte junge Autoren, vor allem wenn sie wie der Hamelner Jens Zurmühlen sich der Lyrik und Philosophie verschrieben haben. Grund genug für Radio Aktiv Bücherexperten Christoph Huppert sich Zurmühlens im Hamburger Tredition-Verlag erschienenes 136-Seiten-Bändchen „Aus Erleben gesponnen, es dem Leben entnommen“ näher anzuschauen und mit dem Verfasser zu sprechen …

Die Medizin der Gefühle

Dienstag, 07. Juli 2020

Für den Androiden Lieutenant Commander Data vom Raumschiff Enterprise sind sie fremd, für uns Menschen dagegen Lust und Leid zugleich. Gefühle wie Liebe, Freude, Hass, Wut oder Furcht. Doch wie funktionieren unsere Gefühle eigentlich? Damit hat sich die Medizinerin und Journalistin Dr. Julia Fischer aus Berlin befasst. „Die Medizin der Gefühle“, so heißt ihr Buch, dass uns Christoph Huppert heute vorstellt …

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